Interview: „Beim Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute“

30. Oktober 2019
17 Min.

Wenn jemand bewusstlos am Boden liegt, sollte unverzüglich Erste-Hilfe geleistet werden. Unter anderem, weil ein Herz-Kreislauf-Stillstand dahinterstecken kann. Warum es nötig ist, das Herz so schnell wie möglich wieder zum Schlagen zu bringen und unter welchen Voraussetzungen Betroffene einen Herz-Kreislauf-Stillstand überleben, verrät der Experte im Interview.



Über den Interviewpartner

Prof. Dr. Maier im Interview zum Thema Herz-Kreislauf-Stillstand.

Prof. Dr. Lars Maier ist Facharzt für Innere Medizin sowie Kardiologie und Direktor der Poliklinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Zudem wirkt er dort als Vorsitzender des Universitären Herzzentrums (UHR). Leidenschaftlich geht der Mediziner seinem Fach nach. So ist er auch einer der Mitinitiatoren des Cardiac Arrest Centers in Regensburg.









Hier gelangen Sie direkt zur Frage:



Herr Prof. Dr. Maier, was ist ein Herz-Kreislauf-Stillstand?

Ganz allgemein ist damit der Zustand gemeint, wenn das Herz nicht mehr pumpt – also stillsteht. Etwas weiter gefasst ist auch von einem Herz-Kreislauf-Stillstand die Rede, wenn eine sehr schnelle Herzfrequenz der Herzkammer (Ventrikel) besteht, sodass das Herz eine gefährliche (ventrikuläre) Rhythmusstörung hat. Auch eine Herzrhythmusstörung kann den Auswurf von Blut verhindern. Die Organe – vor allem das Gehirn – werden nicht mehr ausreichend durchblutet. Sie müssen wissen, dass das Herz eine Art Pumpe ist – also das zentrale Organ, welches das Blut durch den Körper befördert und damit den Organismus mit Sauerstoff versorgt.

Könnten Sie auf die Ursachen für einen Herz-Kreislauf-Stillstand eingehen?

Beim Erwachsenen ist die Ursache meistens ein Herzinfarkt, der immer noch eine der häufigsten Todesursachen ist. Durch Kalkablagerungen oder Blutgerinnsel kommt es dabei zur Verstopfung einer Herzkranzarterie. Das Herzmuskelareal kann dann nicht mehr durchblutet werden. Herzinfarktbetroffene haben Symptome wie ein Engegefühl in der Brust (Angina Pectoris) und Schmerzen, die in den Hals oder linken Arm ausstrahlen. Wenn der Herzinfarkt mit einer verminderten Pumpkraft oder Herzrhythmusstörung der Herzkammer einhergeht, ist ein Herz-Kreislauf-Stillstand möglich.

Und was kann die Ursache für einen Herz-Kreislauf-Stillstand bei einem Kind sein?

Bei Kleinkindern führt meistens kein Herzinfarkt, sondern viel eher das Verschlucken von Gegenständen wie beispielsweise von kleinen Spielzeugfiguren zum Herz-Kreislauf-Stillstand. Besteht ein Atemproblem, droht ein Sauerstoffabfall im Körper und damit im Herzen. Eine zum Herz-Kreislauf-Stillstand führende Sauerstoffunterversorgung ist darüber hinaus in seltenen Fällen bei einem Asthmaanfall möglich. Das betrifft zum Beispiel Jugendliche.

Vielen Dank für diese Erläuterungen. Jetzt würde mich interessieren, ob es für einen Herz-Kreislauf-Stillstand typische Risikofaktoren gibt?

Ja. So sind Patienten, die an Bluthochdruck leiden gefährdet. Ein zweiter Risikofaktor ist Rauchen. Zum Glück greifen immer weniger Personen zu Zigaretten – deshalb ist die Herzinfarktrate in Deutschland gesunken.

Als dritten Risikofaktor möchte ich Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) nennen. Denn eine langjährige Zuckererkrankung kann die Herzgefäße schädigen. Vierter Risikofaktor sind zu hohe Blutfette (vor allem der LDL-Wert) – oft im Rahmen einer Fehlernährung. Es gibt jedoch auch Patienten mit einer Blutfetterhöhung, die sich gesund ernähren.

Der fünfte Risikofaktor, den es immer zu erwähnen gilt, ist eine genetische Veranlagung. Im Gegensatz zu den vier zuvor genannten Einflusskriterien lässt sich dieses nicht durch Behandlungen beeinflussen. So haben beispielsweise Menschen mit Eltern, die einen Herzinfarkt hatten, ein höheres Risiko für einen Herzinfarkt und damit für einen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Sind denn viele Menschen von einem Herz-Kreislauf-Stillstand betroffen?

In Deutschland sind es jährlich rund 65.000 Personen in den verschiedensten Lebensaltern.

Das ist eine beeindruckende Zahl. Kann denn eine Person mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand noch selbst reagieren?

Nein. Ein Betroffener ist immer auf die schnellstmögliche Hilfe von anderen Menschen – etwa Passanten – angewiesen.

Um überhaupt noch eine Überlebenschance zu haben?

Ganz genau. Denn mit jeder Minute, in der keine Hilfe erfolgt, nimmt das Risiko von bleibenden Schäden zu.

Weshalb?

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand werden die Organe nicht mehr mit Blut und damit Sauerstoff versorgt. Am schnellsten kann sich das auf das Gehirn auswirken. Ein sogenannter Hirntod, also eine vollständige Hirnschädigung, ist möglich.

Wie lange dauert es denn, bis ein Herz-Kreislauf-Stillstand zum Hirntod führt?

Zwischen 5 und 20 Minuten – das kommt sehr auf die äußeren Umstände an. Beispielsweise ist der Sauerstoffbedarf des Gehirns reduziert, wenn es sehr kalt ist. Manchmal gibt es Patienten, die selbst nach einer Stunde noch nicht hirntot sind. Daher lohnt sich Hilfe immer – egal, wie lange eine Person schon bewusstlos zu sein scheint.

Zum Stichwort „Hilfe“: Was möchten Sie den Lesern in Sachen Erste-Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand mitgeben?

Der Helfende muss so schnell wie möglich damit beginnen, das Herz des Betroffenen zu massieren. Das ist das Allerwichtigste! Ergänzend sollte in regelmäßigen Abständen eine Mund-zu-Mund-Beatmung stattfinden. Anders gesagt gilt es eine sogenannte Reanimation durchzuführen. Denn, wenn das Herz nicht pumpt, gelangt kein Sauerstoff zu den Organen. Vor dem Start der Beatmung ist es allerdings empfehlenswert, zu überprüfen, ob die Atemwege frei sind – also beispielsweise bei einem Kind kein Spielzeug feststeckt – dieses müsste zügig entfernt werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, mit der Nummer 112 oder 110 professionelle Unterstützung zu rufen. Idealerweise erfolgt die Laienreanimation, bis der Rettungswagen eintrifft. Im Durchschnitt ist das in Deutschland nach acht Minuten der Fall.

Wie sollte die Reanimation erfolgen?

Optimalerweise übt der Ersthelfer 30 Mal mit den Händen Druck auf das Brustbein aus und beatmet anschließend zwei Mal. Diesen Vorgang gilt es ständig zu wiederholen. Die geeignete Frequenz ist 100 Mal drücken pro Minute. Das entspricht in etwa einem Drücken im Takt vom Lied „Stayin‘ Alive“ der Bee Gees.

Es lässt sich am besten Druck auf das Herz ausüben, wenn der Patient auf einem festen Untergrund – etwa dem Boden – liegt. Bei einem nachgebenden Sofapolster kommt, aufgrund des geringeren Widerstandes, weniger vom Drücken an. Im Krankenhaus lassen sich daher die Matratzen der Betten über einen Mechanismus steif stellen. Alternativ gibt es dort feste Bretter, die man unter den Patienten schieben kann.

Kann ein Laie auch dann Erste-Hilfe leisten, wenn sein letzter Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre lang zurückliegt?

Ja, unbedingt. Jede nicht optimal ausgeführte Reanimation ist besser als keine. Die Herzdruckmassage ist bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand das Allerwichtigste. Sollte dabei eine Rippe knacksen, ist das eher ein Zeichen dafür, dass effektiv Druck auf das Herz ausgeübt wird. Also keine Angst davor haben, eine Rippe zu brechen.

Passanten, die sich mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung bei einem Fremden schwertun, sollten wissen, dass sie notfalls auf diese verzichten können. In der Lunge ist meist noch so viel Sauerstoff, dass alleine die Massage des Herzens ausreicht, um bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Sauerstoffversorgung der Organe aufrecht zu erhalten.

Um als Laie keine Hemmung davor zu haben, einen Hilflosen wiederzubeleben, müsste man alle fünf Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs belegen. Wenn das der Fall wäre, hätten wir mehr als diese 20 Prozent an Menschen, die eine Laienreanimation machen. Eigentlich ist es eine Katastrophe, dass viele Personen nur im Rahmen des Führerscheinerwerbs an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen.

Für Menschen, die denken, dass sie bei der Ersten-Hilfe etwas falsch machen könnten, ist es vielleicht gut zu wissen, dass ihnen ein Defibrillator helfen kann. Was genau ist das denn?

Die genaue Bezeichnung ist AED – automatisierter externer Defibrillator. Letztendlich ist das eine Batterie, die einen elektrischen Schock auf den Sinusknoten (die Zündkerze des Herzens) abgibt und das Herz wieder zu einem normalen Rhythmus führen kann – es also wieder schlägt und pumpt.

Defibrillatoren sind mit einem Sprachmodul ausgestattet, das einem Schritt für Schritt sagt, wie, was getan werden muss. Zum Beispiel auf welche Weise die Klebeelektroden am Körper des Betroffenen befestigt werden sollen und wann der Knopf, der den Schock auslöst, zu betätigen ist. Mittlerweile befinden sich Defibrillatoren nicht nur in Kliniken und Praxen, sondern auch an öffentlichen Plätzen wie U-Bahn-Stationen, Fußballstadien, Flughäfen oder Museen.

Ist es dann am besten, wenn der Helfende als erstes einen Defibrillator holt?

Nein. Der Helfer sollte nicht primär einen Defibrillator suchen. Hier empfiehlt es sich, einen Passanten aufzufordern, den Apparat herbeizuholen. Gemeinsam lässt sich dann Gutes tun.

Der Defibrillator findet seinen Einsatz immer parallel zur Herzdruckmassage. So sagt das Gerät einem nach dem Anlegen der Klebeelektroden beispielsweise „bitte wegtreten und Knopf zum Auslösen des Schocks drücken“ oder „bitte weitermachen mit der Herzdruckmassage“.

Ich habe gehört, dass viele Herz-Kreislauf-Stillstand-Patienten im Krankenhaus in ein Herzkatheterlabor kommen – was ist das denn?

Dabei handelt es sich um eine spezielle Funktionseinheit in großen Kliniken. Unter Röntgenbeleuchtung sehen wir Kardiologen mittels eingespritztem Kontrastmittel die drei Herzkranzarterien. Es lässt sich so zum Beispiel erkennen, ob eine Engstelle vorliegt. Sollte dies der Fall sein, können wir diese im Herzkatheterlabor mit Ballons (winzige, aufpumpbare Kunststoffvorrichtung – Anmerkung der Redaktion) und Stents (kleine, dehnbare Röhrchen, die zum Offenhalten einer Arterie einsetzbar sind – Anmerkung der Redaktion) weiten.

Und wann kommt dann eine Herzpumpe zum Einsatz?

Wenn wir Patienten betreuen, bei denen der Herz-Kreislauf-Stillstand bestehen bleibt sowie bei denjenigen, deren Herz so schwach ist, dass sie damit nicht überleben können. Die Herzpumpe bringen wir über ein paar Tage lang an und behandeln den Betroffenen zusätzlich medikamentös. Manchmal schaffen wir es dann, dass die Herzpumpe nicht mehr nötig ist.

Oftmals wird jedoch eine dauerhafte Herzpumpe wichtig. Sie müssen wissen, dass es sich dabei aber um ein anderes Pumpensystem handelt. Der Patient kann sie sich um den Hals hängen und damit Zuhause leben.

Die zur anfänglichen Behandlung eingesetzte Herzpumpe ist nicht für eine langfristige Anwendung bestimmt. Der Apparat ist etwa so groß wie eine Stereoanlage. Zwei Schläuche gehen von ihm aus in eine Arterie und Vene des Betroffenen. Ein weiterer Bestandteil des Geräts ist ein Pumpenkopf. Damit schafft es die Herzpumpe, dass sauerstoffarmes Blut aus dem Körper gelangt und sauerstoffreiches zugeführt wird.

Könnten Sie mir noch sagen, welche weiteren Behandlungsoptionen es neben der Herzpumpe und den Möglichkeiten im Herzkatheterlabor gibt?

Eine große Rolle spielt noch die medikamentöse Therapie. So existieren herzunterstützende Medikamente jeglicher Art, die sich in die Vene (intravenös) verabreichen lassen. Sie können zudem als Tabletten verordnet werden – auch dauerhaft.

Ein mögliches Behandlungsvorgehen wäre beispielsweise, dass im Herzkatheterlabor eine Blockade in einer Herzkranzarterie über einen Stent gelöst wird. Damit sich die Arterie danach nicht wieder verschließt, kommen oft Blutverdünner oder Blutfettsenker zum Einsatz.

Und was für eine Behandlung erfolgt, wenn keine Verengung eines Herzkranzgefäßes die Ursache ist?

Wenn eine Person erfolgreich reanimiert wurde und keine Verengungen im Herzen feststellbar sind, müssen wir ihm noch im Krankenhaus operativ einen speziellen Defibrillator (ICD – implantierbarer cardioverter Defibrillator) einsetzen. Im Prinzip ist das eine Elektrode, die Ärzte in der rechten Herzkammer platzieren. In unserem Herzzentrum gibt es aber auch moderne Geräte, die eine Elektrodenanbringung außerhalb des Herzens unter dem Brustbein erlauben. Die Platzierung der dazugehörigen Batterie erfolgt im rechten oder linken Bereich unter der Schulter oder alternativ in der linken Brustwand (beim so genannten subkutanen ICD). Das Gerät würde einen denkbaren erneuten Herz-Kreislauf-Stillstand verhindern. Ein ICD kann acht bis zehn Jahre im Körper bleiben.

Man kann also sagen, dass im Rahmen einer Herz-Kreislauf-Stillstand-Behandlung Experten aus verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten.

Genau. Beispielsweise sind oft Notfallmediziner am Ort des Geschehens, die den Patienten in die Klinik bringen. Im Krankenhaus untersucht dann meist ein Kardiologe (Facharzt, mit Spezialisierung auf das Herz – Anmerkung der Redaktion) den Betroffenen. Eventuell bespricht sich dieser dann mit einem Chirurgen (Mediziner, dessen Fachbereich Operationen sind – Anmerkung der Redaktion). Dann kommt der Patient in der Regel auch auf eine kardiologische Intensivstation. Dort arbeiten wiederum Intensivmediziner. Natürlich unterstützen uns zu jeder Zeit hochqualifizierte Pflegekräfte.

Arbeiten auch in Cardiac Arrest Centern (CAC) Ärzte mit verschiedenen Spezialisierungen zusammen? Und was sind überhaupt Cardiac Arrest Center?

Das sind in manchen Krankenhäusern eingerichtete Zentren, welche die Therapie von Herz-Kreislauf-Stillstand-Patienten verbessern sollen. Verschiedene Behandlungswege sind dort interdisziplinär organisiert. So empfängt ein Kardiologe zusammen mit einem Notfallmediziner den Betroffenen in der Notaufnahme. Dann wird er ins Herzkatheterlabor gebracht.

In Fällen, bei denen beispielsweise ein Herz-Kreislauf-Stillstand zu einem Autounfall führte, kommt ein Unfallchirurg zur Behandlung dazu. Eventuell wird auch ein Neurologe (Facharzt, der sich mit Erkrankungen des Nervensystems befasst – Anmerkung der Redaktion) zur neurologischen Abklärung benötigt. Das Kernteam eines Cardiac Arrest Centers besteht jedoch aus Kardiologen, Intensiv- und Notfallmedizinern.

Wie erfolgsversprechend ist denn eine Herz-Kreislauf-Stillstand-Behandlung?

In unserem Cardiac Arrest Center ist die Therapie häufig erfolgreich.

Also ist es möglich, dass das Herz danach wieder wie vorher funktioniert?

Ja. Das ist unser Ziel. Wenn wirklich schnell eine gute Reanimation erfolgt und der Patient zügig im Herzkatheterlabor ankommt, dann stehen die Chancen recht gut, dass der Betroffene wieder ein normales Leben führen kann.

Erst gestern war ein Patient bei mir, der vor einem Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand hatte. Zwei Gefäße waren bei ihm verschlossen und im Herzkatheterlabor konnten wir das beheben. Anschließend haben wir ihm einen implantierbaren cardioverten Defibrillator (ICD) eingesetzt und jetzt geht es ihm hervorragend. Er spielt sogar wieder Tennis!

Betroffene können demnach wieder fit werden. Wie schnell denn?

Das kommt sehr darauf an – die Rehabilitation ist hierfür sicherlich eine hilfreiche Maßnahme. Manchmal dauert es vier Wochen, unter Umständen auch nur wenige Tage.

Was passiert im Rahmen der Rehabilitation?

Die Patienten lernen dort zu verstehen, dass sie herzkrank sind. Das bedeutet, dass sie nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand lebenslang entsprechende Medikamente einnehmen müssen. Die Präparate fördern die Durchblutung des Herzens und sind somit lebenserhaltend. Darüber hinaus wird über Risikofaktoren wie Rauchen und einen hohen Blutdruck aufgeklärt. Betroffene erhalten Tipps für einen gesünderen Lebensstil mit ausreichend körperlicher Betätigung und einer ausgewogenen Ernährung.

Gibt es abschließend noch etwas, dass Ihnen am Herzen liegt?

Ich würde sagen – niemals wegschauen, wenn eine Person bewusstlos am Boden liegt. Zudem rate ich dazu, immer wieder einmal für sich selbst eine Reanimationssituation zu üben. Dafür existieren viele kostengünstige Erste-Hilfe-Kurse. Darüber hinaus empfehle ich, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, um das Risiko für einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu minimieren. Betroffene sollten wissen, dass Kardiologen mit ihnen gemeinsam die medikamentöse Therapie so gestalten können, dass ein langes Leben möglich ist.

Herr Prof. Dr. Maier, haben Sie vielen Dank für das Interview!

Regina Lopes Bombinho Brandt
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Medizinredakteurin und Kommunikationswissenschaftlerin
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