Kreislauftropfen: Die Hilfe bei Kreislaufproblemen

Ein Schwindelanfall im Alltag kann einen plötzlich aus der Bahn werfen. Hier wünschen sich Betroffene oftmals eine besonders schnelle Hilfe, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und im vollen Umfang einsatzbereit zu sein. Sie kennen diese Situation? Dann versuchen Sie es mal mit Kreislauftropfen! Wir verraten, was schnell bei Kreislaufproblemen hilft und was sie über Kreislauftropfen wissen sollten.

Vor der Anwendung von Kreislauftropfen:

Bevor Sie zu Kreislauftropfen greifen, fragen Sie Ihren Arzt. Gehen Sie sicher, dass es sich bei den Kreislaufproblemen nicht um eine ernstere Krankheit handelt.

Was hilft schnell bei Kreislaufproblemen?

Einnahme von Kreislauftropfen als schnelle Hilfe bei Kreislaufproblemen

Herz-Kreislauf-Tropfen können bei Problemen mit Schwindel und Schwächegefühl besonders schnell helfen. Der Grund: Durch den flüssigen Zustand der Tropfen und die orale Einnahme tritt die gewünschte Wirkung besonders zügig ein, da die Wirkstoffe bereits aufgelöst sind. Außerdem wird durch die flüssigen Kreislauftropfen laut der HYVET(Hypertension in the Very Elderly Trial)-Studie insbesondere bei älteren Patienten der Blutdruck besser reguliert als durch andere Kreislaufmittel1. Die gesammelten Daten der Untersuchung verraten, dass die Sofortwirkung zwischen 30 Sekunden und sechs bis acht Minuten nach Einnahme der Kreislauftropfen eintritt.

Die richtige Anwendung von Kreislauftropfen

Bei Herz-Kreislauf-Tropfen kann die Flüssigkeit selbst der Wirkstoff des Arzneimittels sein. Alternativ ist er in einer Flüssigkeit gelöst, wie beispielsweise in Wasser oder Wasser-Alkohol-Lösungen. Bei Anwendung werden die Kreislauftropfen abgezählt. Wie viele Tropfen Sie genau einnehmen dürfen, entnehmen Sie der Dosierungsbeschreibung des Beipackzettels. Es wird bei der Einnahme grundsätzlich zwischen akuten und chronischen Herz-Kreislaufbeschwerden unterschieden. Je nachdem, welche Verlaufsform auf Sie zutrifft, müssen Sie die Tropfenmenge und Häufigkeit der Verabreichung des Kreislaufpräparates anpassen.

Es ist üblich, die Herz-Kreislauf-Tropfen mehrmals täglich und über mehrere Tage hinweg zu verwenden. Bei akuten Problemen reicht es aber auch meist, sie nur einmalig einzunehmen. Bei einem längeren Anwendungszeitraum der Kreislauftropfen kann ein Arzt oder Apotheker Hilfestellung leisten. Stellt sich keine Besserung der allgemeinen Herz-Kreislauf-Gesundheit ein, wird die Einnahme abgebrochen und eine andere Behandlungsmethode ausgewählt. Wenn Sie etwas gegen Kreislaufprobleme brauchen, das in der Regel schnell hilft, könnten Tropfen genau das Richtige für Sie sein.

Tipp zur Einnahme von Kreislauftropfen:

Einige Kreislauftropfen haben einen charakteristischen Geschmack, den nicht jeder mag. In diesem Fall kann man die Tropfen mit etwas Flüssigkeit mischen und so einnehmen. Dazu eignet sich zum Beispiel Wasser, Tee oder Saft.

Der Überbegriff: Pflanzliche Kreislauftropfen

Der Begriff „Pflanzliches Arzneimittel“ ist grundsätzlich nicht geschützt. Zu dieser Gruppierung zählen sowohl homöopathische Mittel als auch sogenannte Phytopharmaka. Pflanzliche Kreislauftropfen in Form von Phytopharmaka und Homöopathika haben meist die gleichen wirksamen Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Kampfer oder Weißdorn. Der Unterschied ist, dass die Phytopharmaka ein anderes Zulassungsverfahren haben, das zum Teil strenger ist. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal: Homöopathische Mittel dürfen neben pflanzlichen Bestandteilen auch Wirkstoffe tierischen Ursprungs oder Mineralstoffe enthalten. Außerdem kommt der Wirkstoff in Homöopathika in deutlich geringeren Mengen vor und ist somit stark verdünnt.

Homöopathische Kreislauftropfen

Homöopathische Kreislauftropfen helfen dabei, die Beschwerden bei Herz-Kreislauf-Störungen auf besonders sanfte Weise zu verbessern. In den Tropfen enthaltene natürliche Inhaltsstoffe wie etwa Kampfer oder Weißdorn können den Blutdruck regulieren und sich positiv auf den Kreislauf auswirken.

Wissenswertes zu homöopathischen Kreislauftropfen:

Homöopathische Arzneimittel enthalten Substanzen, die hoch dosiert ähnliche Symptome verursachen würden wie sie durch die Erkrankung entstanden sind. Diese Substanzen werden in homöopathischen Medikamenten aufbereitet und in wesentlich kleineren Mengen verabreicht. Dadurch soll der Körper dazu angeregt werden, seine eigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren und sich selbst bei der Heilung zu unterstützen.

Der Effekt von homöopathischen Herz-Kreislauf-Tropfen kann durch schädigende Faktoren wie etwa durch Alkoholkonsum negativ beeinflusst werden. Deswegen sollten Sie in der Einnahmephase der Kreislauftropfen auf eine gesunde Lebensweise achten.

Dank Kreislauftropfen Symptome durch natürliche Inhaltsstoffe bekämpfen

Pflanzliche Kreislauftropfen behandeln mit ihren natürlichen Inhaltsstoffen die Symptome und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Folgende Symptome können mit den entsprechenden Heilpflanzen aus der Natur kuriert werden:

  • Blässe und kalter Schweiß: Kampfer
  • Herzklopfen: Maiglöckchen
  • Schwächegefühl, Schwindel: Weißdorn, Mistel, Ringelblume
  • Müdigkeit und Antriebsschwäche: Lavendel, Rosmarin
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Pflanze gegen Ihre Beschwerden helfen kann, fragen Sie am besten Ihren Apotheker. Dieser kann Sie zu Kreislauftropfen mit den passenden Inhaltsstoffen beraten.

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Die Alternative zu pflanzlichen Herz-Kreislauf-Tropfen

Anstatt zu pflanzlichen Kreislauftropfen, können Sie auch zu einer Alternative greifen. Es gibt mehrere andere Möglichkeiten, um Kreislaufbeschwerden in den Griff zu bekommen.

  • Kreislauftropfen mit synthetischen Wirkstoffen
  • Tabletten
  • Teedrogen (zum Beispiel mit Rosmarin und Weißdorn)
  • Hausmittel (zum Beispiel Akupressur oder Aromatherapie)

Tabletten auf pflanzlicher Basis sind zwar auch wirksam, der gewünschte Besserungseintritt kann allerdings, im Gegensatz zur Sofortwirkung von Kreislauftropfen, etwas auf sich warten lassen. Bei akuten Kreislaufbeschwerden kann das ein Problem sein.

Interessant:

Teedrogen beinhalten ähnliche Wirkstoffe wie Kreislauftropfen. So ist der Mischung aus zum Beispiel Fenchelfrüchten, Rosmarin- und Pfefferminzblättern oft Weißdorn in Form von Blättern und Blüten zugesetzt. Die Dosierung dieses Hauptwirkstoffs fällt allerdings meist geringer aus als in Kreislauftropfen.

Neben pflanzlichen Kreislauftropfen gibt es auch Präparate mit chemisch definierten Wirkstoffen. Diese enthalten α-Sympathomimetika. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die bestimmte Organe ähnlich beeinflussen wie der Sympathikus. Der Sympathikus wiederum ist der aktivierende Teil des vegetativen Nervensystems. Er sorgt dafür, dass der Körper in gefährlichen Situationen – etwa bei Stress – einsatzbereit ist.

Kreislauftropfen mit Sympathomimetika sollten möglichst vor 16 Uhr eingenommen werden, da sie sonst abends zu Schlafstörungen führen können. Einige dieser Arzneimittel sind zwar rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, ihre Einnahme sollte aber dennoch vorher mit einem Arzt abgeklärt werden.

Kreislauftropfen mit Bedacht einnehmen

Grundsätzlich können Sie zunächst versuchen, die Beschwerden mit Hausmitteln zu bekämpfen. Meist lassen sich damit Probleme wie Schwindel oder ein Schwächegefühl gut beseitigen. Sollte trotz Selbstbehandlung keine Besserung in Sicht sein, suchen Sie Ihren Arzt auf. Dieser kann am besten beurteilen, ob eine Alternative in Form von Kreislauftropfen, Tabletten oder Tees für Sie in Frage kommt. Vermeiden Sie jedoch die Einnahme von mehreren Arzneimitteln gleichzeitig. Das kann zu einer gefährlichen Wechselwirkung führen.

Bevor Sie Kreislauftropfen in der Schwangerschaft oder Stillzeit einnehmen, ziehen Sie auch hier einen Mediziner zu Rate. Einige Präparate lassen sich zwar ohne bekannte Nebenwirkungen verwenden, die Einnahme der Tropfen sollte dennoch sorgsam abgesprochen werden. Im Zweifel fragen Sie immer Ihren Arzt, was gegen Kreislaufprobleme schnell hilft.

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1Pharmazeutische Zeitung Online: Hypotone Kreislaufstörungen https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=246 (Stand: 08.02.18)