Symptome bei Problemen mit dem Kreislauf während der Periode


Kommt es vor oder während der Periode zu Kreislaufproblemen äußert sich das durch folgende Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit

Außerdem treten bei vielen Frauen zusätzlich folgende Menstruationsbeschwerden auf:

  • Schmerzen im Unterleib (können in den Rücken, die Beine oder den Bauch ausstrahlen)
  • Krämpfe
  • Wassereinlagerungen im Gewebe
  • Spannungsgefühl der Brüste
  • Heißhunger

Dass sich der Körper während der Periode anders anfühlt, ist ganz normal. Wurde die Eizelle nicht befruchtet, stößt der Körper am Ende eines jeden Zyklus die Gebärmutterschleimhaut ab. Das äußert sich durch die monatliche Blutung. Einhergehend können Schmerzen, Unwohlsein, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme auftreten.

Blutverlust bei der Periode: Der Kreislauf sackt ab


Dass sich der Blutdruck im Verlauf eines Monatszyklus verändert ist normal. Wie und ob sich die Blutung auf die Frau und ihr Wohlbefinden auswirkt ist individuell verschieden.

Gut zu wissen:

Während der Periode verliert der Körper Blut und Eisen. Das kann zu Problemen mit dem Kreislauf und einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) führen.

Frauen sind daher besonders häufig von Kreislaufproblemen und niedrigem Blutdruck betroffen. Das verringerte Blutvolumen kann zu einer leichten Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff führen und die typischen Kreislaufprobleme verursachen.

Ist zu wenig Blut im Umlauf, reagiert der Körper mit einem gesteigerten Puls. Das Herz muss schneller und kräftiger schlagen, um den Körper mit der geringeren Blutmenge zu versorgen. Im schlimmsten Fall kann es während der Menstruation zu einem Kreislaufzusammenbruch kommen. Das geringe Volumen kann außerdem einen Schock verursachen.

Bei vielen Frauen gerät der Blutdruck bereits vor der Menstruation aus der gewohnten Bahn. Hormonelle Veränderungen bereiten den Körper auf die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut vor und können den Kreislauf ebenfalls beeinflussen.

Achtung:

Leiden Sie vor und während der Periode immer wieder unter Kreislaufproblemen und einem Absacken des Blutdrucks, sollte ein Arzt die Situation bewerten. Gegebenenfalls kann eine Nahrungsergänzung erforderlich sein und dabei helfen, die Beschwerden los zu werden.

Wassereinlagerungen vor der Periode schwächen den Kreislauf


Treten bereits vor der Periode Menstruationsbeschwerden auf, sprechen Mediziner von einem prämenstruellen Syndrom (PMS). Denn der Körper verändert sich schon vor der eigentlichen Blutung. In diesem Zuge kommt es vermehrt zu Wassereinlagerungen in das Gewebe. Dadurch kann das Flüssigkeitsvolumen des Blutes abnehmen und das Blut wird dickflüssiger und langsamer.

Ein Flüssigkeitsmangel vor der Periode kann den Kreislauf zusätzlich belasten und zu Beschwerden führen. Ausreichend zu trinken (etwa 1,5-2 Liter pro Tag) ist daher bei Menstruationsbeschwerden und PMS elementar.

Diese Mittel helfen gegen Menstruationsbeschwerden


Kommt es im Zuge der Menstruation zu Beschwerden mit dem Kreislauf ist es ratsam, die Blutbildung zu unterstützen. Durch die Blutung wird viel Eisen ausgeschieden. Das Element spielt aber beim Prozess der Blutbildung eine wichtige Rolle. Über die Ernährung vermehrt Eisen aufzunehmen kann dem Organismus dabei helfen, das Blutvolumen wieder zu vermehren und den Kreislauf so zu stabilisieren.

Eisenhaltige Lebensmittel:

Eisen steckt vor allem in tierischen Lebensmitteln wie rotem Fleisch, aber auch grünes Gemüse ist eisenhaltig. Spinat oder Brokkoli eignen sich als vegetarische Eisenlieferanten.

Bei akuten Beschwerden können auch kreislaufanregende pflanzliche Wirkstoffe, beispielsweise in Tropfenform dabei helfen, wieder in Schwung zu kommen. Bewährte Heilpflanzen sind Kampfer oder Weißdorn. Sie können helfen, einem Kreislaufzusammenbruch während der Menstruation vorzubeugen.

Bewegung an der frischen Luft kann auch dazu beitragen, die Sauerstoffversorgung zu verbessern und die Beschwerden zu lindern. Allerdings sind viele Frauen während und vor der Menstruation durch den leichten Sauerstoffmangel nicht so stark belastbar. Die Muskeln und Organe sind nicht optimal versorgt und es kann zu Leistungseinschränkungen kommen. Von sportlichen Höchstleistungen ist während dieser Zeit daher abzusehen.

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Lisa Vogel Lisa Vogel studierte Ressortjournalismus mit dem Schwerpunkt Biotechnologie und Medizin und schloss die Hochschule Ansbach mit dem Master of Arts ab. Seit mehreren Jahren schreibt sie für verschiedene Gesundheitsplattformen und absolviert nun ein Volontariat zur Medizinredakteurin. Lisa Vogel Autorin kanyo® mehr erfahren